Geburtsstunde des Kolpingwerkes ist am 6. Mai 1849, als der Sohn einfacher El- tern, gelernter Schuster und 1845 zum Priester geweihte Adolf Kolping mit nur 7 Gesellen in Köln den ersten katholischen Gesellenverein gründet.
Heute ist das Kolpingwerk in über 17 Ländern der Erde verbreitet und zählt mehr als 250.000 Mitglieder. Ein Schwerpunkt der Verbreitung ist neben Europa vor allem auch Nord- und Südamerika und auch Afrika geworden. Anders als zur Zeit Adolf Kolpings, als es galt der Not der wandernden Gesellen zu begegnen, geht die Aktivität des Verbandes heute über den Bereich des Handwerks hinaus. Im Kolpingwerk arbeiten Jugendliche und Erwachsene, Männer und Frauen, Personen aller Berufe und gesellschaftlicher Schichten zusammen, um die Grundziel- setzungen zu verwirklichen. Allen gemeinsam ist der Wille, sich als Christen zu bewähren in Arbeit und Beruf, Ehe und Familie, in Kirche, Gesellschaft und Staat.
Aus dieser Aufgabe heraus sind in den einzelnen Verbänden zahlreiche Aktivitäten entwickelt worden, die sowohl eine Hilfe für die Mitglieder sein sollen und sein können, als auch dazu beitragen, das Gemeinwohl im christlichen Sinne zu fördern. Neben den bereits von Kolping selbst ins Leben gerufenen Kolpinghäusern sind Familienferienheime, Bildungshäuser und Berufsbildungszentren entstanden. Dazu gehört genauso ein Reisedienst für Jugendliche. Der Bogen der Aktivitäten ist weit gespannt.
In Meppen gibt es eine Kolpingfamilie, zu der auch die Gemeinden St. Paulus und St. Vitus gehören. Zu unseren Aktivitäten gehören z. B. die Kleider- und Altpapier- sammlungen, deren Erlös für Hilfen bei der Lösung sozialer Probleme vor Ort und in der Welt bestimmt sind. Die Aktivitäten und Veranstaltungen werden durch unser Veranstaltungsprogramm und durch Mitteilungen in den Pfarrnachrichten ver- öffentlicht.
Wir sind ein katholisch-sozialer Verband, der für alle offen ist. Innerhalb der Kolpingfamilie gibt es die Gruppe der Senioren, die Gruppe Jungsenioren sowie die Kolpingkappelle und Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß. So kommen Frohsinn und Geselligkeit auch nicht zu kurz. Und für alle, die sich Kolping und seinem Werk verpflichtet wissen, ist sein Wort Programm und bleibender Auftrag.
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