Impuls zum Mittwoch der 13. Woche im Jahreskreis - 30.06.2021


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Knoten: Wir kennen Sie alle u. es gibt sie in vielerlei Varianten. In Bändern, Schleifen, Schnüren, in Fäden, Wollknäulen. Aber auch in den Herzen von Menschen können Knoten sein. In den meisten Fällen sind Knoten kein Drama, aber sie machen das Leben schwer, kosten Mühe u. Nerven. Scheint der Knoten zu fest, greift man nicht selten zur „Schere“. Dann ist der Knoten weg, aber auch die „Seile“, die „Verbindungen“ sind kaputt. Insbesondere in der jetzigen Zeit kennen vermutlich viele von uns das Gefühl der Ohnmacht od. der Hilflosigkeit.

Das Buch „Die Knotenlöserin“ von Lena Raubaum u. Clara Frühwirth greift dieses Thema wunderbar poetisch u. kindgerecht auf. Das Buch präsentiert eine starke Figur, die sich den Menschen mit sanften Händen, geduldigem Zuhören u. behutsamen Worten zuwendet. Unter Einbezug des Augsburger Gnadenbildes der Knotenmadonna konnten die SuS die Knotenlöserin des Buches schnell als ein Bild Marias identifizieren.

Liebe Gemeindemitglieder,
im Leben gibt es immer mal wieder Knoten. Manche sollte man festziehen, andere wiederum schleunigst lösen u. bei einzelnen Knoten im Leben brauche ich Hilfe u. Beistand. Maria als Knotenlöserin kann uns dabei zur Seite stehen. Denn wenn sich jemand mit Knoten u. mit Schmerz im Leben auskennt, dann Maria. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen u. mir, dass wir keine Angst haben unsere Knoten aufzudecken. Keine Angst um Hilfe zu fragen. Nehmen wir uns doch die Lebewesen des Buches als Beispiel u. rufen viel öfter

„KOMM, KNOTENLÖSERIN, KOMM –
UND LÖS DIE KNOTEN, DIE KNOTEN“.

Ich freue mich auf die weiteren Jahre hier in der Pfarreiengemeinschaft.

Herzliche Grüße
Jana Maurach