Impuls zum Mittwoch der 18. Woche im Jahreskreis


Bild von Katja Fissel auf

In dem Evangelium von heute schreibt Matthäus, dass Jesus auch den Zwölf Jüngern einen Auftrag gibt. Er gibt ihnen sogar noch mehr. Er gibt ihnen die Vollmacht. Die Macht darüber, Leiden und Krankheiten zu heilen und unreine Geister auszutreiben. Er macht sie zu seinen Gehilfen. Denn er sieht die Menschen an. Sieht was sie brauchen und handelt danach. Im Evangelium heißt es: „Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Jesus sieht die Menschen nicht nur an, sondern er sieht sie wirklich. Jesus hat einen klaren Blick dafür, welchen Auftrag er den Jüngern gibt. Er gibt ihnen nicht die Vollmacht den Menschen jeden Wunsch zu erfüllen oder sie reich zu beschenken. Er gibt ihnen den Auftrag zur Hilfe.

Ich glaube im Grunde ist das ein Auftrag der auch heute noch für alle gilt. Schaut genau hin. Seht dorthin wo Leid ist, wo Hilfe benötigt wird und handelt dann. Er gibt uns die Vollmacht dazu den Menschen zu sehen und ihnen zu helfen. Ich denke dass das ein Auftrag ist, den jeder Mensch nachgehen kann. Ein Auftrag, wobei es nicht zählt wer besser oder schlechter ist oder ob der Platz frei ist. Helfen kann jeder. Hinsehen, handeln, helfen. Ich wünsche mir, dass diese drei „H“ immer wieder in unserem Alltag auftauchen. Immer dann, wenn wir uns das klar machen fällt es uns vielleicht leichter die Frage nach dem Auftrag zu beantworten. Also: Was ist dein Auftrag?

Jana Maurach